Stell dir vor, du sitzt in der Bahn, Kopfhörer im Ohr, plötzlich läuft ein richtiger Banger. Dein erster Gedanke: „Den muss ich mit meinen Freunden teilen“. Bisher hieß das Screenshot machen, rüberschicken, hoffen dass der andere den Song auch wirklich öffnet. Ganz schön umständlich, oder?
Jetzt dreht Spotify den Spieß um. Messaging direkt in der App. Songs teilen, Playlists verschicken, kommentieren, alles ohne die Plattform zu verlassen. Und das ist viel mehr als nur ein neues Feature.
Was steckt dahinter?
• Für Nutzer: Teilen ohne Hürde, Austausch ohne App Wechsel, mehr Interaktion mit der Spotify App. Ein nahtloses Ökosystem.
• Für Werbetreibende: Spotify schafft durch Messaging neue Gesprächsanlässe rund um Musik und Podcasts. Das erhöht die Verweildauer und heißt somit mehr Kontaktpunkte mit den Inhalten und der Werbung in der App. Spotify Ads gewinnen so mehr an Relevanz für alle Unternehmen, die ihre Zielgruppe dort ansprechen möchte, wo sie sich tummelt.
• Für Spotify selbst: Ein Schritt näher an Social. Je länger die Leute bleiben, desto stärker die Bindung. Gleichzeitig bleibt durch längere Formate, wie Podcasts und Audiobooks, der Vorteil gegenüber Instagram und TikTok, dass Nutzer viel präsenter sind und damit aufnahmefähiger für gut platziertes Marketing.
Spotify will nicht nur Musik liefern, sondern auch die Gespräche drumherum. Und das ist clever. Weil es nicht nur ums Hören geht, sondern ums Teilen und Diskutieren.
Frage an dich: Glaubst du, dass Spotify damit tatsächlich ein Stück Social Media wird, oder bleibt es für dich in erster Linie eine Musik App?


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